Fachpraxis für Lymphdrainage und Massage - Marco Grunke
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Gesundheitsnews





Gute Vorsätze? Erstmal mehr bewegen!
Gute Vorsätze? Erstmal mehr bewegen!


Herzstiftung rät für einen herzgesunden Lebensstil mit mehr Bewegung anzufangen. Warum das Sinn macht, in welcher Dosis man körperlich aktiv werden sollte und was man sonst noch für ein gesundes Herz tun sollte, erläutert ein Kardiologe und Reha-Spezialist

Aller Anfang ist schwer: Das gilt besonders bei Neujahrsvorsätzen, wenn es um die eigene Gesundheit geht. Wie schafft man es nur, seine Vorsätze auch konsequent durchzuhalten? Angesichts der Flut an Gesundheitstipps tappt man leicht in die Falle, sich zu viel auf einmal vorzunehmen. Fragt man Spezialisten, die sich täglich mit Menschen beschäftigen, die nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall ihren Lebensstil umstellen müssen, dann geht man schrittweise vor und sucht sich ein Thema heraus, zum Beispiel Bewegung, und fängt zunächst damit an, wie der Kardiologe und Reha-Spezialist Prof. Dr. med. Bernhard Schwaab, Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung und Chefarzt der Curschmann-Klinik am Timmendorfer Strand, weiß: „Mit Bewegung fühlt man sich schnell besser und ist leistungsfähiger. Herzkranke kommen mit mehr körperlicher Aktivität häufig auch besser mit der herzmedizinischen Behandlung zurecht.“

Wer sich regelmäßig bewegt, fühlt sich nicht nur körperlich und seelisch besser, sondern geht zugleich gegen mehrere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Übergewicht und Bluthochdruck vor, senkt aber auch sein Risiko für Volksleiden wie Diabetes, Krebserkrankungen (Darm- oder Brustkrebs) und Depression. Bewegung schützt nicht nur vor Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“), sondern wirkt sich positiv auf andere Körper- und Organfunktionen wie Zellerneuerung, Anregung der Hirnaktivität, Stoffwechselprozesse in Leber und anderen Organen aus. Die Herzstiftung bietet auf ihrer Website hilfreiche Tipps für alle an, die sich mehr bewegen möchten unter www.herzstiftung.de/bewegung oder man macht gleich die Herzstiftungs-Fitness-Workouts unter www.herzstiftung.de/fitness-videos mit.
Welche Dosis Bewegung pro Woche und welche Art von Training sind sinnvoll?

Experten wie Kardiologe Prof. Schwaab raten Erwachsenen und älteren Menschen über 65 Jahre 150 bis 300 Minuten pro Woche körperlich aktiv zu sein. Sie folgen dabei den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur körperlichen Aktivität (1). Die Bewegungen sollten ausdauerorientiert und mäßig anstrengend sein, zum Beispiel schnelleres Gehen oder Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen, Ergometertraining oder auch Tanzen. Wer aber nur 75 bis 150 Minuten pro Woche trainieren möchte, kann dafür anstrengend ausdauerorientiert trainieren, zum Beispiel mit Joggen, schnellem Radfahren oder schnellem Schwimmen. Oder man kombiniert beide Varianten (mäßig anstrengend/anstrengend). „Herzpatienten sollten aber vorher ihre Belastbarkeit mit ihrem Arzt besprechen. Das gilt auch für Menschen ohne Erkrankung nach längerer Pause ohne sportliche Aktivität“, betont Kardiologe Schwaab. Zusätzlich zur Ausdauerbewegung sollte man an zwei Tagen der Woche zum Kräftigen der Muskulatur mit einem leichten Hanteltraining oder funktionsgymnastischen Übungen (z. B.  Muskelkräftigungs-, Dehnungs- oder Entspannungsübungen) aktiv sein, so die WHO-Empfehlung. Älteren ab 65 Jahren werden an drei Tagen pro Woche zusätzlich Gleichgewichts- und Koordinationsübungen zur Sturzprävention empfohlen.
Auch ein guter Vorsatz: Sitzen vermeiden, wo es geht

Generell sollte jeder zu viel dauerhaftes Sitzen vermeiden. „Am besten man gestaltet auch seinen Alltag so bewegt wie möglich, indem man kleine Spaziergänge in den Tag einbaut, ins Büro oder zum Einkaufen mit dem Fahrrad statt dem Auto oder E-Roller fährt, Treppen steigt statt den Aufzug zu nehmen, den spannenden Film am Abend auf dem Hometrainer anschaut oder Telefonate konsequent im Stehen führt“, rät Schwaab. Bewegung sollte in der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen nie alleine stehen, sondern in Kombination mit anderen Lebensstilmaßnahmen wie herzgesunde Ernährung (Mittelmeerküche), Rauchstopp und Stressabbau stehen. Hilfreiche Infos zu den Lebensstilfaktoren bietet die Herzstiftung unter www.herzstiftung.de/gesund-bleiben
Mit mehr Bewegung fällt das Abnehmen leichter

Bewegung fördert – neben einer herzgesunden Ernährungsweise wie die Mittelmeerküche - das schrittweise Abnehmen für ein gesundes Normalgewicht. Übergewicht ist für Bluthochdruck ein wichtiger und häufiger Auslöser. Bluthochdruck ist tückisch, weil man ihn zunächst nicht spürt und ihn nicht sieht („stiller Killer“). Unerkannt und unbehandelt steigt bei Bluthochdruck das Risiko, einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Nierenschädigung zu erleiden erheblich. Deshalb regelmäßig Blutdruck messen! Wie das geht und worauf zu achten ist, erfährt man unter www.herzstiftung.de/blutdruck-messen. Starkes Übergeweicht begünstigt zudem Herzkrankheiten wie Vorhofflimmern. Angestrebt werden sollte ein Gewicht mit einem Body-Mass-Index (BMI*) zwischen 22 und 25. Beim Taillenumfang sollten Männer weniger als 102 und Frauen weniger als 88 cm anstreben. Das Bauchfett produziert Hormone und entzündungsfördernde Botenstoffe, die sich unter anderem auf den Blutdruck auswirken. „Jedes Kilo und jeder Zentimeter weniger wirken sich günstig auf den Blutdruck und den Zucker aus. Wer sich daher regelmäßig bewegt und herzgesund ernährt, trägt effektiv zum Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall bei“, betont Schwaab, der auch Präsident der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen (DGPR) ist.
Innerer Schweinehund? Wie man trotzdem mehr Bewegung hinbekommt

Für Lebensstiländerungen müssen wir meistens alte gewohnte Strukturen im eigenen Leben aufbrechen. „Das ist in der Regel schwierig“, weiß Schwaab aus seiner Erfahrung mit Reha-Patienten und empfiehlt: „Oftmals ist es hilfreich, in sein Lebensumfeld feste Ankerpunkte einzurichten und Mitstreiter zu suchen: die regelmäßige Lauf-, Walker- oder Herzgruppe im Verein, das mehrmalige gemeinsame Kochen mit der Familie oder mit Freunden zu Hause und für Raucher der Austausch mit Ex-Rauchern in der Selbsthilfegruppe.“ Infos für Herzpatienten zu Herzgruppen in ihrer Nähe unter: www.herzstiftung.de/herzgruppen

30.01.2023 DGA | Quelle: Deutsche Herzstiftung e.V.


Ergotherapeutische Praxen spüren die Auswirkungen des Klimawandels
Ergotherapeutische Praxen spüren die Auswirkungen des Klimawandels


Ergotherapeutische Praxen spüren die Auswirkungen des Klimawandels

Mobilität ist einer der wichtigsten Faktoren, der sich auf die persönliche Gesundheit auswirkt und den Menschen selbst bestimmen können. „Wer sich möglichst viel zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewegt, tut Gutes – für die eigene Gesundheit ebenso wie für das Klima“, bestätigt Sonja Schmalen und betont: „Jede und jeder Einzelne kann etwas bewirken. Wichtig ist aber, dass die Politik die Verhältnisse ändert, damit wir unser Verhalten einfacher klimafreundlich anpassen gestalten können“. Die Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband Ergotherapie e.V.) engagiert sich bei Health for Future. Health for Future ist eine Bewegung für Menschen aus Gesundheitsberufen, die sich für Klimagerechtigkeit und eine gesunde Zukunft einsetzen.

Wie weitreichend die Folgen von Krankheit sind – für den Einzelnen ebenso wie für das gesamte soziale Gefüge – hat sich in den Zeiten der Pandemie verschärft gezeigt. Klimabewegungen, die sich mit den Auswirkungen der Klimaveränderungen auf die Gesundheit auseinandersetzen, rechnen mit einer zunehmenden Zahl kranker Menschen. Denn die Klimakatastrophe ist ein zusätzlicher Treiber von Krankheit. Die Auswirkungen auf das Gesundheitswesen und die darin agierenden Disziplinen sind vielfältig. „Es sind ebenso körperliche und zunehmend psychische Erkrankungen, die sich auf die Klimakrise und die Umweltverschmutzung zurückführen lassen“, berichtet die Ergotherapeutin Schmalen.

Ergotherapeut:innen sorgen für Motivation und Antrieb Es ist eine der Besonderheiten von Ergotherapeut:innen, ihren Patient:innen einen veränderten Blick und eine resiliente, stabile Sichtweise zu vermitteln. Die ist gerade im Kontext einer Krise wesentlich, um Menschen aus der Frustration oder der vermeintlichen Handlungsunfähigkeit oder Sinnlosigkeit zu holen: Erkennen und nutzen Menschen die Möglichkeiten, die sie selbst haben, um etwas zu erreichen oder um Stellschrauben zu verändern, steigert das die Selbstwirksamkeit und die Zuversicht. Das gilt insbesondere für Menschen mit einer psychischen Belastung oder Erkrankung, aber ebenso für alle anderen. „Im Zusammenhang mit der Klimakrise bedeutet das beispielweise, Patient:innen zu zeigen, wie sie etwas bewirken und bewegen können, indem sie etwa über ihren ökologischen Fußabdruck hinaus ihren Handabdruck verbessern können“, erklärt Sonja Schmalen ihre Herangehensweise als Ergotherapeutin. Der Bedeutung des Handabdrucks im Zusammenhang mit der Klimakrise ist noch nicht bei allen bekannt. Die mit dem Handabdruck geschaffenen Veränderungen sind zwar nicht messbar wie der CO2-Fußabdruck, aber weitreichender. Die Ergotherapeutin erläutert dies an einem Beispiel: „Auf das Fahrrad umzusteigen, senkt den persönlichen CO2-Fußabdruck, weil das Auto stehenbleibt. Gelingt es dann noch, Freund:innen und Bekannte zu überzeugen oder Fahrgemeinschaften mit dem Rad zu bilden, sind es viele Menschen, die weniger CO2 verursachen – das vergrößert den Handabdruck“. Und es geht noch mehr: Sich für den weiteren Ausbau kommunaler Fahrradwege einzusetzen, so dass das Radfahren sicherer wird und sich mehr Menschen aufs Bike trauen, zieht größere Kreise und verstärkt so den Handabdruck zusätzlich. Es braucht den Einfallsreichtum vieler, um die CO2-Reduktion und eine in Summe gesündere Lebensweise herbeizuführen. Am effektivsten geht das in Gruppen, die im gemeinsamen Brainstorming erfahrungsgemäß besonders kreativ sind. Die Ergotherapeutin Schmalen ermutigt alle, sich zu organisieren. Das ist als Individuum ebenso wie in einer eigenen Gruppe denkbar, oder in einer der vielen Klimabewegungen, die bereits über entsprechende Strukturen, Kontakte und Netzwerke verfügen. Sich einzubringen bedeutet für viele, wieder eine Perspektive zu haben oder neue Aussichten zu entdecken und die eigene Handlungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Ergotherapeutisches Selbstverständnis: Interdisziplinäres Zusammenarbeiten – auch in Sachen Klima „Klimagerechtigkeitsbewegungen wie KLUG oder Health for Future führen eine große Bandbreite von Wissen zusammen“, begeistert sich die Ergotherapeutin Schmalen. Zum Einen entspricht das inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeiten der Vorgehensweise von Ergotherapeut:innen, die zum Wohl der Patient:innen eng verzahnt mit anderen Fachdisziplinen aus der Medizin, Physiotherapie oder Logopädie kooperieren. Zum Anderen ist nur so eine Veränderung möglich: Um einen gesunden und schönen Planeten zu bekommen, sind Expert:innen aus allen Bereichen nötig. Denn es gibt für vieles Lösungen; es gibt Zielwissen, um einen besseren Umgang mit Problemen auszuarbeiten. Und es gibt Visionen von grünen Städten, in denen es sich gesund leben lässt. Bis dieser Idealzustand eintritt, betreiben Ergotherapeut:innen Schadensbegrenzung. Eine ihrer Aufgabenstellungen ist die Beratung. Dies bedeutet im Kontext der Klimakrise etwa, bei Patient:innen abzufragen, wie sie sich im Sommer vor der zunehmenden Hitze schützen, ihnen das Nutzen einer zuverlässigen Wetter-App zu empfehlen oder auch ausreichend beschattete öffentliche Plätze zu finden, wo Menschen sich aufhalten können, wenn die eigene Wohnung sich zu stark aufheizt. In der kalten Jahreszeit wiederum klopfen Ergotherapeut:innen im Rahmen einer klimasensiblen Beratung die Heizsituation ab. So sollten etwa Patient:innen mit Erkrankungen wie Spastiken oder Rheuma ihren Alltag in ausreichend geheizten Räumen verbringen, da sich die Symptome ansonsten bei den meisten verschlimmern. Zu wenig geheizte oder ungeheizte Räume sind für niemanden gesund beziehungsweise kann es die Gesundheit gefährden, etwa wenn sich dadurch Schimmel bildet. Kommen ein Umzug oder andere Alternativen nicht in Betracht, kann es eine gute Lösung sein, Aufenthaltsorte zu finden, die besser beheizt sind und sich mit sinnstiftenden Aktivitäten kombinieren lassen. Je nach Interessenslage können das öffentliche Bibliotheken, Museen, die in manchen Städten keinen Eintritt kosten oder gemeinnützige oder kirchliche Einrichtungen sein.

Win-win: Alles, was für das Klima gut ist, ist gut für die eigene Gesundheit Die Ergotherapeutin Sonja Schmalen wünscht sich mehr gesunde Menschen und weniger zu behandelnde Patient:innen. Sie will möglichst viele für das Thema Klima und Gesundheit begeistern. Sie hebt in diesem Zusammenhang die bestehenden Möglichkeiten, mit erneuerbaren Energien Geld zu verdienen, hervor. Auch sieht sie Klimaschutz als Chance für Unternehmen. Junge Menschen überlegen sich sehr gut, mit welchem Arbeitgeber sie sich identifizieren wollen und welche Firmenpolitik und Ausrichtung zu ihnen passt. „Außerdem“, sagt Schmalen „sprechen die Zahlen und Fakten für sich“. Feinstaub in der Umgebungsluft ist die weltweit größte umweltbedingte Gesundheitsgefahr: Es sterben mittlerweile mehr Menschen an Luftverschmutzung als an Rauchen! Jede und Jeder kann sich dafür einsetzen, dass nicht zunehmend mehr Menschen – Kinder nicht ausgenommen – an Atemwegserkrankungen leiden oder an Luftverschmutzung sterben. Oder die Zahl psychisch Erkrankter weiter zunimmt. Denn auch die Klimakrise belastet viele psychisch, was die Fachwelt als Solastalgie, eco grief oder Weltschmerz bezeichnet. „Besser als behandeln ist Handeln“, fordert Sonja Schmalen und benennt wissenschaftliche Informationsquellen und weitere Möglichkeiten, um selbst fundiert zu recherchieren oder um sich zu engagieren.

The Lancet, eine der ältesten und renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften der Welt, gibt den jährlichen „Lancet Countdown“, einen Bericht zu den Auswirkungen des Klimawandels heraus: www.lancetcountdown.org/ Die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) www.klimawandel-gesundheit.de/ ist ähnlich wie Health for Future www.healthforfuture.de/ ein Netzwerk aus dem Gesundheitsbereich, das sich für das Klima stark macht.

Informationsmaterial zu den vielfältigen Themen der Ergotherapie gibt es bei den Ergotherapeut:innen vor Ort; Ergotherapeut:innen in Wohnortnähe auf der Homepage des Verbandes unter https://dve.info/service/therapeutensuche

26.01.2023 DGA | Quelle: Deutscher Verband Ergotherapie e.V.


Die besten Erste Hilfe Maßnahmen bei akuten Rückenschmerzen
Die besten Erste Hilfe Maßnahmen bei akuten Rückenschmerzen


Die besten Erste Hilfe Maßnahmen bei akuten Rückenschmerzen

Berichten zufolge leiden 60 Prozent der Bevölkerung im Laufe eines Jahres an Rückenschmerzen. Oftmals ist das harmlos, manchmal ist es heftiger, in einigen Fällen sogar gefährlich. Was kann man tun?

Wie man akute Rückenschmerzen lindern kann, und worauf man dabei achten sollte Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden und können durch eine Reihe von Faktoren wie Verletzungen, Zerrungen oder sogar Stress verursacht werden. Während Rückenschmerzen für manche Menschen nur ein Ärgernis sind, können sie für andere ein lähmendes Symptom sein, das die Lebensqualität erheblich einschränkt. In den meisten Fällen verschwinden akute Rückenschmerzen innerhalb weniger Tage mit einfachen Selbsthilfemaßnahmen, aber es gibt auch Fälle, in denen ärztliche Hilfe erforderlich ist. Hier erfahren Sie, was Sie über akute Rückenschmerzen wissen müssen und wann es Zeit ist, einen Arzt aufzusuchen.

Wann Sie sich Sorgen machen und wann Sie sich entspannen sollten

Rückenschmerzen können Menschen jeden Alters und jeder Herkunft betreffen. Meist verschwinden die Schmerzen innerhalb weniger Tage, wenn erste Hilfe mit Maßnahmen wie Ruhe, Eispackungen und rezeptfreien Medikamenten wie Ibuprofen oder Paracetamol geleistet wird. Wenn sich Schmerzen nach diesen Maßnahmen nicht bessern, oder wenn sie sich im Laufe der Zeit verschlimmern, sollten Sie unbedingt einen erfahrenen Spezialisten aufsuchen.

Akute Rückenschmerzen sind häufig auf eine Muskelzerrung, eine Weichteilverletzung, oder eine Verspannung zurückzuführen. Die meisten Menschen erholen sich innerhalb weniger Tage ohne oder nur mit geringer Behandlung. Manche Menschen benötigen jedoch eine professionelle Behandlung, um ihre Symptome zu lindern und weitere Verletzungen zu vermeiden.

Erste Hilfe Maßnahmen bei akuten Rückenschmerzen die häufig helfen

Physiotherapeuten können erste Hilfe durch Übungen und Dehnübungen anbieten, um die Schmerzen zu lindern, und den Bewegungsumfang zu verbessern. Massagetherapeuten können helfen, schmerzhafte Muskelverspannungen zu lösen und die Entspannung zu fördern. Chiropraktiker können mit einer "mechanischen" Korrektur der Wirbelsäule die Schmerzen lindern und die Funktion verbessern. Wenn konservative Maßnahmen keine Linderung verschaffen, kann Ihr Arzt Injektionen empfehlen.

Wann die Ursachen durch eine professionelle Diagnose abgeklärt werden sollten Ein Bandscheibenvorfall verursacht in manchen Fällen überhaupt keine Symptome. Wenn die Bandscheibe jedoch auf eine Nervenwurzel drückt, kann sie Schmerzen verursachen, die in den Arm oder das Bein ausstrahlen. Dies wird z.B. als Ischias Beschwerden bezeichnet. Weitere Symptome eines Bandscheibenvorfalls sind Muskelschwäche, Taubheit oder Kribbeln im betroffenen Bereich und Schwierigkeiten beim Bewegen der betroffenen Gliedmaßen.

Neben einem Bandscheibenvorfall gibt es einige potenziell schwerwiegende Ursachen für Schmerzen am Rücken, die eine sofortige medizinische Behandlung erfordern. So können beispielsweise Nierensteine starke Rückenschmerzen verursachen, die sich beim Bücken oder Liegen verschlimmern. In einigen Fällen können Schmerzen im Rücken ein Anzeichen für eine ernstere Erkrankung wie Krebs oder eine Herzerkrankung sein. Wenn Sie zu lange mit dem Arztbesuch warten, verpassen Sie möglicherweise die Chance, das Problem zu behandeln, solange es sich noch im Anfangsstadium befindet.